



Utricularia calycifida in vitro
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Utricularia aus Südamerika mit gemusterten Blättern und hübschen Blüten. Pflegeleicht.
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Beschreibung
Utricularia calycifida ist eine kleinblütige, terrestrische bzw. lithophytische Utricularia mit 3 bis 6cm langen, rot gemusterten Blättern. Die etwa 1cm großen, lilalen Blüten werden meist vom Frühjahr bis in den Frühsommer produziert und halten erstaunlich lange! Sie bleiben über einen Monat lang geöffnet und einzelne Blütenstiele produzieren über mehrere Monate hinweg immer wieder neue Blüten. Utricularia claycifida hat ein großes Verbreitungsgebiet und ist in Brasilien, Kolumbien, Suriname und El Salvador auf nähstoffarmen Böden zu finden.
Utricularia sind fleischfressende Pflanzen mit zu Saugfallen umgebildeten Blättern. Diese sind entweder unterirdisch (bei terrestrischen Arten) oder hängen im Wasser (bei aquatischen Arten). In den kleinen, blasenförmigen Fallen herrscht ein Unterdruck. Wenn Kleinstlebewesen (u.a. Wasserflöhe, Rädertierchen, Fadenwürmer und Pantoffeltierchen) an die Deckel dieser Fallen geraten berühren sie einige winzige Haare, welche den Fangmechanismus auslösen.
Diese Haare dienen als Hebel, durch die der Deckel leicht nach innen gedrückt wird. Dadurch kann Wasser einströmen. Durch den folgenden, abrupten Druckausgleich wird das vor der Falle liegende Wasser zusammen mit der Beute in die Fangblase gespült. Danach schließt sich die Falle wieder. Dies ist eine der schnellsten bekannten Bewegung im Pflanzenreich, die Dauer des Öffnungs- und Schließvorgangs liegt bei weniger als zwei Millisekunden!
Drüsen in der Falle beginnen dann die Verdauung der Beute. Gleichzeitig beginnt die Falle, das überschüssige Wasser abzupumpen und erzeugt so wieder den notwendigen Unterdruck für den nächsten Fang. Dieser Vorgang kann bereits nach fünfzehn Minuten abgeschlossen sein.
Wenn die Fallen die Blätter sind, was sind dann die grünen Blättchen, die man an der Oberfläche sieht? Dabei handelt es sich tatsächlich um die Sprossachsen der Pflanze, welche verbreitert sind und die Funktion von Blättern übernommen haben. Sie werden als Phyllokladien bezeichnet.
Hinweise zu in-vitro-Pflanzen: Diese Pflanzen werden in keimfreien Bechern mit einer sterilen Nährlösung geliefert und sind zur sofortigen Verwendung bestimmt. Pflanzen in in-vitro-Bechern sind nicht lange lagerbar. Daher bitte nach dem Erhalt unverzüglich öffnen und einpflanzen. Dafür die Nährlösung gründlich unter fließendem Wasser abwaschen. Pflanzen aus dem Becher in beliebig große Portionen aufteilen und einpflanzen. Bei der Verwendung als Terrarienpflanze anfänglich sehr feucht halten und auf Hygiene achten (Schimmel, etc. im Terrarium vermeiden). Geöffnete in-vitro-Pflanzen sind vom Umtausch ausgeschlossen.
Du erhältst eine Portion im 6cm in-vitro-Becher.
Utricularia sind fleischfressende Pflanzen mit zu Saugfallen umgebildeten Blättern. Diese sind entweder unterirdisch (bei terrestrischen Arten) oder hängen im Wasser (bei aquatischen Arten). In den kleinen, blasenförmigen Fallen herrscht ein Unterdruck. Wenn Kleinstlebewesen (u.a. Wasserflöhe, Rädertierchen, Fadenwürmer und Pantoffeltierchen) an die Deckel dieser Fallen geraten berühren sie einige winzige Haare, welche den Fangmechanismus auslösen.
Diese Haare dienen als Hebel, durch die der Deckel leicht nach innen gedrückt wird. Dadurch kann Wasser einströmen. Durch den folgenden, abrupten Druckausgleich wird das vor der Falle liegende Wasser zusammen mit der Beute in die Fangblase gespült. Danach schließt sich die Falle wieder. Dies ist eine der schnellsten bekannten Bewegung im Pflanzenreich, die Dauer des Öffnungs- und Schließvorgangs liegt bei weniger als zwei Millisekunden!
Drüsen in der Falle beginnen dann die Verdauung der Beute. Gleichzeitig beginnt die Falle, das überschüssige Wasser abzupumpen und erzeugt so wieder den notwendigen Unterdruck für den nächsten Fang. Dieser Vorgang kann bereits nach fünfzehn Minuten abgeschlossen sein.
Wenn die Fallen die Blätter sind, was sind dann die grünen Blättchen, die man an der Oberfläche sieht? Dabei handelt es sich tatsächlich um die Sprossachsen der Pflanze, welche verbreitert sind und die Funktion von Blättern übernommen haben. Sie werden als Phyllokladien bezeichnet.
Hinweise zu in-vitro-Pflanzen: Diese Pflanzen werden in keimfreien Bechern mit einer sterilen Nährlösung geliefert und sind zur sofortigen Verwendung bestimmt. Pflanzen in in-vitro-Bechern sind nicht lange lagerbar. Daher bitte nach dem Erhalt unverzüglich öffnen und einpflanzen. Dafür die Nährlösung gründlich unter fließendem Wasser abwaschen. Pflanzen aus dem Becher in beliebig große Portionen aufteilen und einpflanzen. Bei der Verwendung als Terrarienpflanze anfänglich sehr feucht halten und auf Hygiene achten (Schimmel, etc. im Terrarium vermeiden). Geöffnete in-vitro-Pflanzen sind vom Umtausch ausgeschlossen.
Du erhältst eine Portion im 6cm in-vitro-Becher.
Pflegetipps
Licht & Standort
Substrate & Umtopfen
Gießen & Düngen
Was uns bei Jungle Leaves ausmacht!



Über Jungle Leaves
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Bei uns ist für jeden, der sich für tropische Pflanzen interessiert
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