





Lecanopteris carnosa
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Beschreibung
Lecanopteris carnosa stammt von Nord-Sulawesi (Indonesien). Das Rhizom ist bei dieser Art "nackt" (frei von Schuppen und ohne Wachsschicht) aber mit zahlreichen, steifen "Haaren" bewehrt. Das frische Rhizom ist grün und wird später schwarz. Die schwarzen Teile sind nicht abgestorben!
Wie bei allen "Ameisenfarnen" der Gattung Lecanotperis, außer bei L. mirabilis, ist das Rhizom verdickt und innen hohl. Der Hohlraum dient Ameisen als Nest. Die Eingänge in das Rhizom befinden sich an den Enden der Seitenäste des Rhizoms. Das Rhizom verzweigt sich und kriecht eng an die Unterlage gepresst einen Baum (oder andere Oberfläche) empor.
Die Wedel sind einfach aufgebaut und werden etwa 40 bis 50 cm lang. Wenn sie adult sind und Sporangien bilden, werden diese in auffälligen Taschen am Rand der Wedel getragen, welche sich dann umbiegen und wie kleine Teetassen aussehen.
Eine der wenigen Ameisenpflanzen, die nach Eingewöhnung auch als Zimmerpflanze gehalten werden kann.
[porto_content_box border_top_color="#1e764d" border_radius="2" border_top_width="2" align="left"]
[expand Title="Über Ameisenpflanzen"]
Lecanopteris sind sogenannte "Ameisenpflanzen" aus der Familie der Tüpfelfarngewächse (Polypodiaceae). Sie sind von Südostasien bis Australien und von Papua bis nach Neukaledonien weit verbreitet und wachsen meist epiphytisch auf Bäumen. Sie gehören dabei zu den myrmecodomen Ameisenpflanzen, das heißt sie bieten Ameisen ein Nest an. Ihr verdicktes Rhizom, ist von zahlreichen Gängen und Kammern durchzogen, in denen spezialisierte Ameisen wohnen, meist aus der Gattung Philidris. Die Ameisen legen dabei weder die Kammern, noch die Eingänge selbst an. Diese werden allein von der Pflanze gebildet, ob Ameisen vorhanden sind oder nicht.
Die Pflanze hat eine mutualistische Beziehung (beide Seiten profitieren) mit den in ihr wohnenden Ameisen. Die Ameisen beschützen die Pflanze, ihr Nest, und düngen sie in Form von Futterresten, Kot und anderem "Abfall".
Über viele Jahre breiten sich die Kolonien aus Ameisen plus Ameisenpflanzen über einen Baum aus und es gesellen sich auch andere mit Ameisen assoziierte Epiphyten, z.B. Hoya, Dischidia und Orchideen dazu. Ein sogenannter "Ameisengarten" entsteht.
Nicht jede Ameisenpflanze ist in der Natur auch von Ameisen bewohnt. Es gibt sogar zahlreiche Arten, in denen noch nie Ameisen nachgewiesen wurden! Das bedeutet auch, dass keine Ameisenpflanze unbedingt eine Kolonie aus Ameisen braucht um zu überleben oder gut zu wachsen. Alle unserer in Kultur gezogenen Ameisenpflanzen sind selbstverständlich frei von Ameisen! Das Rhizom wird auch ohne Ameisen genau so gebildet wie in der Natur.
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Du erhältst ein gut bewurzeltes Teilstück im 9 cm Orchideentopf. Sollte umgetopft oder aufgebunden werden!
Wie bei allen "Ameisenfarnen" der Gattung Lecanotperis, außer bei L. mirabilis, ist das Rhizom verdickt und innen hohl. Der Hohlraum dient Ameisen als Nest. Die Eingänge in das Rhizom befinden sich an den Enden der Seitenäste des Rhizoms. Das Rhizom verzweigt sich und kriecht eng an die Unterlage gepresst einen Baum (oder andere Oberfläche) empor.
Die Wedel sind einfach aufgebaut und werden etwa 40 bis 50 cm lang. Wenn sie adult sind und Sporangien bilden, werden diese in auffälligen Taschen am Rand der Wedel getragen, welche sich dann umbiegen und wie kleine Teetassen aussehen.
Eine der wenigen Ameisenpflanzen, die nach Eingewöhnung auch als Zimmerpflanze gehalten werden kann.
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[expand Title="Über Ameisenpflanzen"]
Lecanopteris sind sogenannte "Ameisenpflanzen" aus der Familie der Tüpfelfarngewächse (Polypodiaceae). Sie sind von Südostasien bis Australien und von Papua bis nach Neukaledonien weit verbreitet und wachsen meist epiphytisch auf Bäumen. Sie gehören dabei zu den myrmecodomen Ameisenpflanzen, das heißt sie bieten Ameisen ein Nest an. Ihr verdicktes Rhizom, ist von zahlreichen Gängen und Kammern durchzogen, in denen spezialisierte Ameisen wohnen, meist aus der Gattung Philidris. Die Ameisen legen dabei weder die Kammern, noch die Eingänge selbst an. Diese werden allein von der Pflanze gebildet, ob Ameisen vorhanden sind oder nicht.
Die Pflanze hat eine mutualistische Beziehung (beide Seiten profitieren) mit den in ihr wohnenden Ameisen. Die Ameisen beschützen die Pflanze, ihr Nest, und düngen sie in Form von Futterresten, Kot und anderem "Abfall".
Über viele Jahre breiten sich die Kolonien aus Ameisen plus Ameisenpflanzen über einen Baum aus und es gesellen sich auch andere mit Ameisen assoziierte Epiphyten, z.B. Hoya, Dischidia und Orchideen dazu. Ein sogenannter "Ameisengarten" entsteht.
Nicht jede Ameisenpflanze ist in der Natur auch von Ameisen bewohnt. Es gibt sogar zahlreiche Arten, in denen noch nie Ameisen nachgewiesen wurden! Das bedeutet auch, dass keine Ameisenpflanze unbedingt eine Kolonie aus Ameisen braucht um zu überleben oder gut zu wachsen. Alle unserer in Kultur gezogenen Ameisenpflanzen sind selbstverständlich frei von Ameisen! Das Rhizom wird auch ohne Ameisen genau so gebildet wie in der Natur.
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Du erhältst ein gut bewurzeltes Teilstück im 9 cm Orchideentopf. Sollte umgetopft oder aufgebunden werden!
Pflegetipps
Licht & Standort
Substrate & Umtopfen
Gießen & Düngen
Was uns bei Jungle Leaves ausmacht!



Über Jungle Leaves
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Bei uns ist für jeden, der sich für tropische Pflanzen interessiert
etwas dabei und wir legen großen Wert auf korrekte Informationen und
gute, individuelle Beratung.



































