








Myrmecodia sp. 'Passport'
29,99€ EUR
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Sehr stachelige Ameisenpflanze, aus dem Baliem-Tal in Westneuguinea mit Dornen auf Caudex und Stamm. Rarität.
Myrmecodia sp. 'Passport'
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Beschreibung
Diese Ameisenpflanze ähnelt Myrmecodia alata, ist aber insgesamt etwas kräftiger und hat längere Blätter. Der Fundort ist das Baliem-Tal im zentralen Hochland der indonesischen Provinz Papua Pegunungan in Westneuguinea.
Myrmecodia sp. Passport bekommt einen sehr stacheligen Caudex, mit verzweigten Dornen. Auch der Stamm ist bedornt, bzw. die sog. Alveoli sind behaart. Sie wächst sehr kompakt mit eher kleinem Caudex und kurzem Stamm und ist damit nicht so raumgreifend wie andere Myrmecodia.
Wie für Myrmecodia typisch hat die Pflanze meist nur einen Haupttrieb, der immer länger und dicker wird, sich aber nur wenig bis gar nicht verzweigt. Auffällig sind die schildförmigen Strukturen am Stamm. Diese werden Clypeoli genannt. An ihrem Rand haben sie oft Stacheln oder Haare. Aus dem vorderen Ende der Clypeoli wachsen die bis zu 20 cm langen und ca. 10 cm breiten Blätter. Zwischen den Clypeoli entspringen die Blüten aus den sogenannten Alveoli. Diese Vertiefungen im Stamm schützen die sich entwickelnden, zarten Blüten, bis sie bereit sind sich zu öffnen. Die Blüten sind weiß, etwa 5 bis 8mm groß und nur wenige Tage geöffnet. Nach kurzer Zeit bilden sich aus den Blüten langgestreckte, orange Früchte.
Myrmecodia sp. 'Passport' ist bei guter Pflege schnellwüchsig und eine gute Ameisenpflanze für Einsteiger. Sie wird am besten in einem Terrarium oder einer Pflanzenvitrine gepflegt.
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[expand Title="Über Ameisenpflanzen"]
Myrmecodia sind sogenannte "Ameisenpflanzen" aus der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae). Sie sind von Südostasien bis Australien und von Papua bis zu den Solomonen weit verbreitet und wachsen meist epiphytisch auf Bäumen. Sie gehören dabei zu den myrmecodomen Ameisenpflanzen, das heißt sie bieten Ameisen ein Nest an. Ihr verdickter Stamm, auch als "Caudex" bezeichnet, ist von zahlreichen Gängen und Kammern durchzogen, in denen spezialisierte Ameisen wohnen, meist aus der Gattung Philidris. Die Ameisen legen dabei weder die Kammern, noch die Eingänge selbst an. Diese werden allein von der Pflanze gebildet, ob Ameisen vorhanden sind oder nicht.
Die Pflanze hat eine mutualistische Beziehung (beide Seiten profitieren) mit den in ihr wohnenden Ameisen. Die Ameisen beschützen die Pflanze, ihr Nest, und düngen sie in Form von Futterresten, Kot und anderem "Abfall". In der Pflanze gibt es mehrere unterschiedliche Arten von Kammern. Solche mit glatten Wänden und solche mit warzigen Wänden. Besonders die warzigen Kammern sind speziell dazu angepasst Nährstoffe aufzunehmen. Die Ameisen nutzen die glatten Kammern zum wohnen und die warzigen Kammern als "Mülldeponie" und versorgen so die Pflanze mit Nährstoffen. Bei einigen besonders spezialisierten Ameisenpflanzen übernehmen die Ameisen sogar die Bestäubung der Blüten und pflanzen die Sämlinge!
Über viele Jahre breiten sich die Kolonien aus Ameisen plus Ameisenpflanzen über einen Baum aus und es gesellen sich auch andere mit Ameisen assoziierte Epiphyten, z.B. Hoya, Dischidia, Lecanopteris und Orchideen dazu. Ein sogenannter "Ameisengarten" entsteht.
Nicht jede Ameisenpflanze ist in der Natur auch von Ameisen bewohnt. Es gibt sogar zahlreiche Arten, in denen noch nie Ameisen nachgewiesen wurden! Das bedeutet auch, dass keine Ameisenpflanze unbedingt eine Kolonie aus Ameisen braucht um zu überleben oder gut zu wachsen. Alle unserer in Kultur gezogenen Ameisenpflanzen sind selbstverständlich frei von Ameisen! Der Caudex wird auch ohne Ameisen genau so gebildet wie in der Natur.
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Du erhältst eine Jungpflanze im 5,5cm Topf (siehe Bild 3 in der Galerie). Myrmecodia bilden auf den Blättern sog. Verkorkungen. Es handelt sich dabei nicht um Schädlinge!
Myrmecodia sp. Passport bekommt einen sehr stacheligen Caudex, mit verzweigten Dornen. Auch der Stamm ist bedornt, bzw. die sog. Alveoli sind behaart. Sie wächst sehr kompakt mit eher kleinem Caudex und kurzem Stamm und ist damit nicht so raumgreifend wie andere Myrmecodia.
Wie für Myrmecodia typisch hat die Pflanze meist nur einen Haupttrieb, der immer länger und dicker wird, sich aber nur wenig bis gar nicht verzweigt. Auffällig sind die schildförmigen Strukturen am Stamm. Diese werden Clypeoli genannt. An ihrem Rand haben sie oft Stacheln oder Haare. Aus dem vorderen Ende der Clypeoli wachsen die bis zu 20 cm langen und ca. 10 cm breiten Blätter. Zwischen den Clypeoli entspringen die Blüten aus den sogenannten Alveoli. Diese Vertiefungen im Stamm schützen die sich entwickelnden, zarten Blüten, bis sie bereit sind sich zu öffnen. Die Blüten sind weiß, etwa 5 bis 8mm groß und nur wenige Tage geöffnet. Nach kurzer Zeit bilden sich aus den Blüten langgestreckte, orange Früchte.
Myrmecodia sp. 'Passport' ist bei guter Pflege schnellwüchsig und eine gute Ameisenpflanze für Einsteiger. Sie wird am besten in einem Terrarium oder einer Pflanzenvitrine gepflegt.
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[expand Title="Über Ameisenpflanzen"]
Myrmecodia sind sogenannte "Ameisenpflanzen" aus der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae). Sie sind von Südostasien bis Australien und von Papua bis zu den Solomonen weit verbreitet und wachsen meist epiphytisch auf Bäumen. Sie gehören dabei zu den myrmecodomen Ameisenpflanzen, das heißt sie bieten Ameisen ein Nest an. Ihr verdickter Stamm, auch als "Caudex" bezeichnet, ist von zahlreichen Gängen und Kammern durchzogen, in denen spezialisierte Ameisen wohnen, meist aus der Gattung Philidris. Die Ameisen legen dabei weder die Kammern, noch die Eingänge selbst an. Diese werden allein von der Pflanze gebildet, ob Ameisen vorhanden sind oder nicht.
Die Pflanze hat eine mutualistische Beziehung (beide Seiten profitieren) mit den in ihr wohnenden Ameisen. Die Ameisen beschützen die Pflanze, ihr Nest, und düngen sie in Form von Futterresten, Kot und anderem "Abfall". In der Pflanze gibt es mehrere unterschiedliche Arten von Kammern. Solche mit glatten Wänden und solche mit warzigen Wänden. Besonders die warzigen Kammern sind speziell dazu angepasst Nährstoffe aufzunehmen. Die Ameisen nutzen die glatten Kammern zum wohnen und die warzigen Kammern als "Mülldeponie" und versorgen so die Pflanze mit Nährstoffen. Bei einigen besonders spezialisierten Ameisenpflanzen übernehmen die Ameisen sogar die Bestäubung der Blüten und pflanzen die Sämlinge!
Über viele Jahre breiten sich die Kolonien aus Ameisen plus Ameisenpflanzen über einen Baum aus und es gesellen sich auch andere mit Ameisen assoziierte Epiphyten, z.B. Hoya, Dischidia, Lecanopteris und Orchideen dazu. Ein sogenannter "Ameisengarten" entsteht.
Nicht jede Ameisenpflanze ist in der Natur auch von Ameisen bewohnt. Es gibt sogar zahlreiche Arten, in denen noch nie Ameisen nachgewiesen wurden! Das bedeutet auch, dass keine Ameisenpflanze unbedingt eine Kolonie aus Ameisen braucht um zu überleben oder gut zu wachsen. Alle unserer in Kultur gezogenen Ameisenpflanzen sind selbstverständlich frei von Ameisen! Der Caudex wird auch ohne Ameisen genau so gebildet wie in der Natur.
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Du erhältst eine Jungpflanze im 5,5cm Topf (siehe Bild 3 in der Galerie). Myrmecodia bilden auf den Blättern sog. Verkorkungen. Es handelt sich dabei nicht um Schädlinge!
Pflegetipps
Licht & Standort
Substrate & Umtopfen
Gießen & Düngen
Was uns bei Jungle Leaves ausmacht!



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